Organisierte Transfeindlichkeit. Konzepte, Akteur*innen, Narrative, Strategien und Gegenstrategien
Die Broschüre „Organisierte Transfeindlichkeit“ des IDZ Jena analysiert die systematische Feindlichkeit gegenüber trans, inter* und nicht-binären Personen (TIN*). Sie beschreibt verschiedene Formen von Transfeindlichkeit – individuell, strukturell, institutionell – und erweitert diese um das Konzept der organisierten Transfeindlichkeit. Diese wird als gezielte politische Strategie verstanden, um Geschlechtervielfalt zu unterdrücken und traditionelle Geschlechterrollen zu stärken. Akteur:innen wie die extreme Rechte und trans*-ausschließende Radikalfeministinnen (TERFs) nutzen Narrative und Strategien, um gegen TIN*-Personen und nicht-binären Personen zu mobilisieren. In der Broschüre werden aber auch Gegenmaßnahmen und Handlungsmöglichkeiten für Betroffene und Unterstützende aufgezeigt. Die Publikation betont zudem die demokratiegefährdenden Auswirkungen organisierter Transfeindlichkeit und fordert gesellschaftliche sowie politische Unterstützung für TIN*-Personen.
Inhaltliche Schwerpunkte: Antidiskriminierung, Demokratie, Diversität, Homo-, Trans- und Inter*feindlichkeit, Rechtsextremismus